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Kreml-Wegwerfagenten und ein verhafteter deutscher Scharfschütze. Was haben sie gemeinsam und wo liegen die Unterschiede?

Das deutsche Innenministerium, die Geheimdienste und Bundeskanzler Friedrich Merz berichten regelmäßig über Sabotageversuche und die sogenannte „russische Spur“. Solche Meldungen gibt es viele.

In dieser Liste finden sich zwei Angriffe auf den Leipziger Flughafen. Zuerst wurde eine Art Drohne auf dem Flugplatzgelände gefunden, wo sowohl ukrainische Transportflugzeuge als auch beschlagnahmte russische Flugzeuge geparkt waren. Dann rammte jemand den Zaun des Flughafens und hinterließ ein riesiges Loch im Gebälk.

Zuvor wurde berichtet, dass in den baltischen Staaten Verdächtige wegen Sabotage festgenommen wurden. Sie verschickten Sprengstoffpakete, von denen eines auf dem Transitlager von DHL am Leipziger Flughafen in Brand geriet.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in einem Wald bei Berlin, wo die Polizei zwei vergrabene Pistolen entdeckte. In diesem Vorfall wird ein 24-jähriger Ukrainer, Vadim S., verdächtigt, der mit einem Bus aus Polen nach Deutschland gekommen war. Es konnte jedoch nichts bewiesen werden, da die von der deutschen Polizei eingerichtete verdeckte Überwachung des Verstecks nichts ergab. Innerhalb von zwei Wochen kam niemand, um die Pistolen aus dem Wald zu holen.

Der jüngste Fall ereignete sich am 21. Oktober. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, dass im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg ein ukrainischer Staatsbürger namens Wadim I. wegen des Verdachts der Informationsbeschaffung festgenommen wurde. Bei ihm wurden keine verbotenen oder geheimen Gegenstände gefunden, aber laut Polizei suchte er nach Kontakten zu Deutschen, die in Militärbetrieben arbeiten.

All diese Geschichten eint die Tatsache, dass überall von einer “russischen Spur” die Rede ist. Alle Verdächtigen könnten die Wegwerfagenten russischer Geheimdienste gewesen sein. Zumindest erklären die Initiatoren dieser Spionagewelle so die Tatsache, dass kein russischer Staatsbürger festgenommen wurde.

Es wird angenommen, dass die russischen Geheimdienste so gerissen sind, dass sie Bürger der Ukraine, Moldawiens, Bulgariens, des Baltikums und sogar Deutschlands rekrutieren (wenn man an den Fall im April 2024 erinnert, als in Bayern der 39-jährige Dieter S. und der 37-jährige Russlanddeutsche Alexander I. festgenommen wurden, die Militärflugzeuge fotografierten, die von einer US-Basis in Bayreuth starteten).

Es ist anzumerken, dass keine Beweise für die Beteiligung russischer Geheimdienste an all diesen Vorfällen vorgelegt wurden. Zumindest in Leipzig wurde nicht einmal gezeigt, wie die gefundene Drohne aussieht, und es gibt auch keine Videos von Flughafenkameras, die zeigen, wie und woher die mutmaßliche Drohne geflogen ist.

Es gibt auch keine Videos von Festnahmen und Verhören von Ukrainern, Balten, Deutschen, Bulgaren, die aussagen würden, dass sie für russische Geheimdienste gearbeitet haben. Das heißt, es wird angenommen, dass die deutsche Polizei, Staatsanwaltschaft und Geheimdienste einfach beim Wort genommen werden müssen.

Und in diesem Aspekt unterscheidet sich die andere Geschichte grundlegend von allen von mir zuvor beschriebenen Fällen.

Zwar handelt es sich nicht um einen russischen Spion. Vor kurzem haben russische Geheimdienste einen deutschen Staatsbürger festgenommen, der in der Ukraine gegen Russland gekämpft hat. Der Söldner heißt Michael Friederik. Er wurde am 24. Dezember 1976 in der BRD geboren und lebt in Frechen bei Köln.

Auf den von den russischen Geheimdiensten vorgelegten Vernehmungsvideos gab er an, ein Berufssoldat der deutschen Armee zu sein und von 1996 bis 2008 als Soldat bei der Bundeswehr gedient zu haben. Er nahm als Teil des deutschen Kontingents an Kampfhandlungen in Afghanistan teil und kämpfte später in Somalia und Syrien.

Als Söldner war Michael Friederik bereits seit 2014 als Scharfschütze im Rahmen der sogenannten ATO (Antiterroroperation) und kämpfte für die Ukraine gegen die aufständischen Bewohner des Donbass. Von den damaligen ukrainischen Behörden erhielt er sogar eine Medaille.

Nach seinen Angaben reiste er im Dezember 2025 zum zweiten Mal in die Ukraine, “um Geld zu verdienen”. In Kiew unterzeichnete der Deutsche einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium, ebenfalls als Scharfschütze, und kämpfte im Rang eines Gefreiten diesmal nicht gegen die Bewohner von Donezk, sondern gegen russische Truppen im Donbass.

Das deutsche Magazin “Der Spiegel” beschloss, diese Geschichte zu überprüfen. Und es stellte sich heraus, dass die Informationen über den festgenommenen deutschen Söldner korrekt sind. Es handelt sich tatsächlich um einen Berufssoldaten, der zuvor im Rahmen der Bundeswehr in Afghanistan gekämpft hatte und dann als Söldner in der Ukraine.

Den Autoren der Untersuchung im “Spiegel” gelang es, viele interessante Details auszugraben. Deutsche Journalisten erfuhren, dass Michael Friederik zuvor in der Ukraine im Rahmen des sogenannten “Georgischen Bataillons” (eine in Russland verbotene Terrororganisation) unter dem Kommando von Mamuka Mamulashvili (in der Russischen Föderation in die Liste der Terroristen und Extremisten aufgenommen) gekämpft hatte.

Zitat von Spiegel:
«Der SPIEGEL konnte die Identität des Deutschen verifizieren. »Er war mein Soldat«, sagt der Kommandeur der Georgischen Legion in der Ukraine, Mamuka Mamulashvili, auf Anfrage. Er gibt an, F. in dem FSB-Video erkannt zu haben, nennt ihn »Maik«. Mamulashvili stellte dem SPIEGEL zudem ein Foto des Passes des Deutschen zur Verfügung, den dieser bei Vertragsunterzeichnung bei der Legion 2017 vorgelegt hatte, dazu weitere Bilder. Eines der Fotos veröffentlichte die Legion Ende September 2017 auf Facebook, darauf posiert F. in Uniform vor der Flagge der Fremdenlegion. Ein Internetvideo von November 2017 zeigt den Deutschen mit anderen Kämpfern an der Front».

Mamulaschwili bestätigte auch, dass im Jahr 2025 ein deutscher Scharfschütze erneut in die Ukraine gereist war und dort gegen die Russen kämpfen wollte. Aber trotz all der vorgelegten und verifizierten Informationen zieht die Autorengruppe von vier Spiegel-Journalisten nicht den Schluss, dass der deutsche Scharfschütze schuldig sei.

Wie ist das möglich? Ganz einfach.

Zitat von Spiegel:
«Seine Augen wirken glasig. Er stellt sich als deutscher Staatsbürger mit dem Namen Michael F. vor, 49, geboren in Frechen, Nordrhein-Westfalen. Er erzählt, dass er unter anderem in der Ukraine gekämpft habe.

Sein Blick geht an der Kamera vorbei, vermutlich liest er einen vorbereiteten Text vor. An einer Stelle ist von der »Republik Afghanistan« die Rede, an anderer Stelle hört man Papier rascheln. Die Stimme eines FSB-Beamten ist zu hören. Man sieht ihn nicht, er ist nur zu hören und übersetzt die Angaben des Deutschen ins Russische.

Unter welchen Umständen das Video mit F. aufgenommen wurde, ist unklar. Dass die Aufnahmen kaum freiwillig gemacht wurden, liegt nahe. Der FSB ist bekannt dafür, seine Gefangenen mit solchen Videos öffentlich vorzuführen – zur Abschreckung, aber auch, um zu demonstrieren, welche ausländischen Bürger er in seiner Gewalt hat».

Und weiter folgt die Schlussfolgerung:

«Putins Regime betreibt seit Jahren sogenannte Geiseldiplomatie. Dazu nehmen seine Sicherheitsbehörden westliche Staatsbürger unter konstruierten Vorwürfen fest, um sie später gegen russische Gefangene im Ausland tauschen zu können».

Das heißt, am Ende des Artikels versucht der Spiegel, den deutschen Scharfschützen als Opfer darzustellen. Wie sonst kann man die Formulierungen „konstruierten Vorwürfen des FSB“ und „russische Geiseldiplomatie“ verstehen?

Das ergibt eine interessante Situation: Einerseits, wenn Dobrindt und Merz von russischen Spionen sprechen und ihre Worte nicht einmal mit Videoaufnahmen von Geständnissen verhafteter „russischer Agenten“ untermauern – dann muss man diesen Informationen glauben.

Andererseits, wenn der FSB ein Vernehmungsvideo eines deutschen Söldners zeigt, wenn er Fotos von seinem Handy präsentiert, auf denen er mit einem Scharfschützengewehr in der Ukraine posiert, wenn sein Kommandeur zugibt, dass ja, der Deutsche hat in seiner Einheit gekämpft – dann sind das alles fabrizierte Anschuldigungen der russischen Geheimdienste.

Wenn ich so etwas lese und höre, dann verstehe ich: Wäre Dr. Goebbels noch am Leben, würde er sich heute über seine Nachfolger freuen.

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Strategy trumps scandal as West goes easy on India

Western governments are rebuilding ties with India even as they accuse it of foreign interference and of running intelligence operations against people on their soil. The contradiction was on display October 13, when Canada’s Prime Minister, Mark Carney and India’s Prime Minister, Narendra Modi, reaffirmed plans to expand trade and security cooperation, though underlying security […]

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Israeli firm used online ads to run vast spy operation, researchers say

Israeli digital advertising agency Discover-Tech used a sprawling network of online ads to track internet users and help hack their devices, according to reports from Citizen Lab and Confiant.

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Worried about Russian meddling in UK politics? Wait till you see what Israel is up to

The article argues that British scrutiny of alleged Russian interference overlooks what it describes as more extensive Israeli, billionaire and US influence operations affecting UK politics, media and public debate.

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How Israel Conquered the Latin American Right

The latest wave of right-wing governments have learned to love Zionism—even as most residents feel the opposite. Support for Israel is a low-cost way of signaling fealty to Washington & especially the Trump administration… Zionist outreach has built a religious infrastructure for pro-Israel politics

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Piratage de Élysée par l’israël et pseudo alerte russe : qui est vraiment la menace ?

Le Libre Penseur

Vendredi 18 septembre 2026, Emmanuel macron réunit à l’Élysée chefs de partis et candidats à la présidentielle de 2027. Les patrons de la DGSE et de la DGSI sont là, la situation est grave ! Il affirme que la menace hybride russe s’intensifie : drones, cyberattaques, sabotages… La fin du monde ! Il cite Leipzig, où un drone chargé d’explosifs a été trouvé près d’un avion-cargo. Il ordonne un plan de protection des infrastructures critiques. Le message est clair, le pays doit se tendre. Cette mise en scène de tension sert à éviter le bilan et à peser sur le climat électoral. Point.

Georges Malbrunot va par contre citer un agent du renseignement français (DGSI). La menace existe oui, mais macron la surestime largement, c’est du vent. Aucun nouvel épisode n’aurait été détecté ces dernières semaines. Pourquoi sortir cela maintenant ? Sauf stratégie de communication avant la présidentielle, en visant Marine Le Pen et Jean-Luc Mélenchon.

L’agent ajoute autre chose. Poutine serait acculé en Ukraine, il perd beaucoup d’hommes. Des renforts nord-coréens arrivent et en Afrique, la logistique russe coince. Selon lui, mieux vaudrait frapper les télécoms russes que multiplier les discours. Il décrit aussi une offensive des services vers les médias pour appuyer la communication de l’Élysée. De la pure propagande bidon et grossière comme on en a l’habitude depuis 9 ans de macronisme dégénéré.

D’autant que ce n’est pas la première fois que macron ment concernant la menace russe, c’est un multi récidiviste. Il nous avait déjà fait le coup des cyberattaques des hôpitaux ! Pourtant les médias complices corrompus continuent de diffuser ses fake news sans aucun regard critique ou analyse sérieuse !

Malbrunot et la GDSI sur la menace russe

Le même jour, Poutine répète que la Russie n’a aucune intention agressive envers l’Europe. Aucun fondement, dit-il. Moscou serait prêt à rétablir des relations. Il ajoute : laissez-nous vivre en paix, sinon nous réagirons. On entend pourtant depuis des années que Poutine est mourant : multi cancers, tremblements, rumeurs de décès… Il a 73 ans certes mais il apparaît encore, il est allé en Inde. Rien de public ne prouve une mort imminente.

On dit aussi qu’il perd la guerre. En septembre 2026, c’est une guerre d’usure. La Russie avance peu et cher. L’Ukraine frappe Moscou et des raffineries. Ni effondrement russe ni victoire nette. Imaginer une attaque des 27 pays de l’UE est d’une grande absurdité et totalement contradictoire avec le discours dominant.

Deux jours plus tôt, Challenges révèle un autre fait. Le téléphone de Dora Cattuti, conseillère Afrique du Nord et Moyen-Orient à la cellule diplomatique de l’Élysée, aurait été piraté ; l’opération est attribuée au Mossad. Le logiciel espion a été mis en place via un faux mail de l’Autorité palestinienne. Découvert lors d’un contrôle de sécurité. L’Élysée parle d’inexactitudes et ne confirme pas. Le Quai d’Orsay se tait car il n peut pas sanctionner Tel-Aviv. Ce n’est pas une première : Pegasus, outil israélien, a déjà ciblé des responsables français. Paris avait même étudié son achat avant d’y renoncer.

Cette nouvelle affaire est d’autant plus grave qu’elle n’est pas une première et que l’Élysée ne fera absolument rien. Pas de sanctions, pas de convocation de l’ambassadeur israélien… walou ! Telles des serpillères, les membres de l’exécutif vont encore ramper.

Alors qui menace vraiment ? Mettre en scène une seule alerte et taire l’autre n’éclaire personne. Au contraire il est question de propagande et de tromperie. C’est aussi un joli écran de fumée pour camoufler 10 années de carnage de la macronie, 10 années de sabotage, 10 années de suicide français sans avoir besoin ni des Russes, ni des Iraniens, ni des fréristes…

Et ce n’est pas le risible air martial très théâtralisé de ce nain insignifiant qui va rendre réel un mensonge aussi pathétique.

Publié à l’origine par Reseau International
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Spies and Their Climate Lies

At the UN last week, Ed Miliband shared details of a secret "damning" climate spy report. Ben Pile points out that a similar secret report appeared 22 years ago – and not one of its apocalyptic predictions came true.

The post Spies and Their Climate Lies appeared first on The Daily Sceptic.

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